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Leitfäden für Fachkreise | Long COVID und ME/CFS

Praxiswissen zu Long COVID und ME/CFS für Ärzt:innen, Therapeut:innen und begleitende Gesundheitsberufe.

Postvirale Erkrankungen spielen in Studium und Weiterbildung bislang kaum eine Rolle – im Praxisalltag begegnen sie uns zunehmend. Allein in Deutschland leben Schätzungen zufolge über 1,4 Millionen Menschen mit Long COVID oder ME/CFS.¹

Diese Leitfäden bündeln aktuelles Wissen mit meiner Praxiserfahrung und übersetzen beides in den Behandlungsalltag. Sie sind keine starren Therapieprotokolle, sondern bieten Orientierung für Einordnung, Begleitung und Zusammenarbeit. Ergänzende Workbooks vermitteln die Inhalte verständlich an Patient:innen.

¹ Quelle: ME/CFS Research Foundation & Risklayer: Die steigenden Kosten von Long COVID und ME/CFS in Deutschland, Update 2026, Datenstand Ende 2025

Gut zu wissen

Der Leitfaden ist eine strukturierte Praxisübersicht und keine Therapieanweisung. Diagnose- und Therapieentscheidungen bleiben in ärztlicher Verantwortung; für nicht-ärztliche Leser:innen erweitert er das Verständnis, nicht den Kompetenzbereich. Er ist für Fachkreise geschrieben und nicht zur Weitergabe an Patient:innen bestimmt.

Pacing & Energiemanagement bei Long COVID & ME/CFS

Belastungsgrenzen erkennen, schützen und dokumentieren. Ein Managementleitfaden, kein Trainingsprogramm.

Ärzt:innen

FÜR IHRE PATIENT:INNEN

Das Workbook "Pacing bei Long COVID & ME/CFS‘" enthält dieselben Inhalte in verständlicher Sprache, mit Ampelplan, Notfallkarte und Seiten zum Ausfüllen für den nächsten Termin.

Portrait Kristina Schultheiß grüner Kasack

Fachkreis-Dokument · PDF · 59 Seiten · sofort nach dem Kauf verfügbar

Physio- und Ergotherapeut:innen

Geschrieben von Dr. med. Kristina Schultheiß

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Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, M. Sc. Präventive und Funktionelle Medizin. In ihrer Praxis begleite ich schwerpunktmäßig Menschen mit Long COVID und ME/CFS. Pacing ist dort die Grundlage jeder weiteren Behandlung.

Psychotherapeut:innen

Heilpraktiker:innen

Pacing wird oft als Ratschlag am Ende der Konsultation mitgegeben. Bei Post-Exertioneller Malaise ist es aber die Maßnahme, die über den weiteren Verlauf entscheidet. Die deutsche S1-Leitlinie formuliert den Grundsatz ‚Pacing first‘. In der Praxis fehlt häufig die Zeit, Pacing so zu vermitteln, dass es umgesetzt werden kann, und gut gemeinte Aktivierung richtet weiterhin Schaden an.


Dieser Leitfaden führt von der Pathophysiologie der Belastungsintoleranz über die Abgrenzung zu Dekonditionierung und Depression bis zur konkreten Umsetzung: Baseline bestimmen, Herzfrequenz-Schwelle festlegen, Crash-Management, Pacing bei schwerer Betroffenheit und entlang des Vier-Phasen-Modells. Er ordnet GET und den PACE-Trial ein und zeigt, was stattdessen verordnet werden kann.

  • 27 Kapitel in drei Teilen: Grundlagen, Praxis, Umsetzung

  • Evidenzlage des Pacing-Konzepts und Einordnung von GET und PACE-Trial

  • Herzfrequenz-Pacing, HRV, Tagebücher und Aktometrie mit ihren Fallstricken

  • Pacing vermitteln, ohne zu beschämen, und was zu tun ist, wenn es nicht gelingt

  • Belastungsgrenzen dokumentieren, etwa für Befunde, Arbeitgeber und Gutachten

  • Was statt GET verordnet werden kann, dazu eine Checkliste typischer Versorgungsfehler

Behandlungsteams

Heilpraktiker:innen

Vitamin- & Mikronährstoff-Therapie bei Long COVID & ME/CFS

Labordiagnostik und gezielte Substitution. Ein Praxisleitfaden, kein Therapieprotokoll.

Viele Patient:innen mit Long COVID und ME/CFS kommen mit langen Präparatelisten in die Praxis, oft selbst zusammengestellt und ohne vorherige Messung. Gleichzeitig sind echte Mangelzustände bei diesen Krankheitsbildern häufig und können Symptome verstärken. Zwischen pauschaler Ablehnung und unkritischer Supplementierung fehlt im Praxisalltag meist eine strukturierte Grundlage.


Dieser Leitfaden ordnet Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und mitochondriale Kofaktoren systematisch ein: Funktion, Bezug zur Pathophysiologie, sinnvolle Labordiagnostik, übliche Substitution und Kontrolle. Jede Substanz trägt eine transparente Evidenzstufe. Ein eigener Praxisteil zeigt, wie sich Maßnahmen priorisieren lassen und wo die Grenzen der Substitution liegen.

  • 25 Kapitel in fünf Teilen, von den Grundlagen bis zur Priorisierung in der Praxis

  • Substanzkapitel zu Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und mitochondrialen Kofaktoren

  • Drei Evidenzstufen, auch dort ausgewiesen, wo eine Substanz geprüft wurde und nicht geholfen hat

  • Labordiagnostik und Kontrollintervalle, einschließlich typischer Störfaktoren wie Biotin

  • Priorisierung: was zuerst gemessen und ausgeglichen wird und was warten kann

  • Red Flags, Wechselwirkungen und Rollenklarheit für nicht-ärztliche Berufsgruppen

Gut zu wissen

Der Leitfaden ist eine strukturierte Praxisübersicht und keine Therapieanweisung. Dosierung, Dauer und Kontrolle jeder Substitution bleiben in ärztlicher Verantwortung. Für nicht-ärztliche Leser:innen erweitert er das Verständnis, nicht den Kompetenzbereich. Er ist für Fachkreise geschrieben und nicht zur Weitergabe an Patient:innen bestimmt.

FÜR IHRE PATIENT:INNEN

Das Workbook „Mikronährstoffe bei Long COVID & ME/CFS“ enthält Steckbriefe in verständlicher Sprache, eine Präparate-Inventur und einen Bogen für Laborwerte im Verlauf, damit Ihre Patient:innen gut vorbereitet in den Termin kommen.

Portrait Kristina Schultheiß grüner Kasack

Fachkreis-Dokument · PDF · 43 Seiten · sofort nach dem Kauf verfügbar

Geschrieben von Dr. med. Kristina Schultheiß

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Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, M. Sc. Präventive und Funktionelle Medizin. In ihrer Praxis setze ich Mikronährstoffe gezielt und wenn möglich auf Basis von Laborwerten ein, als einen Baustein der Behandlung von Long COVID und ME/CFS.

Ärzt:innen

Ernährungsfachkräfte

Gesundheitscoaches

Heilpraktiker:innen

Behandlungsteams

Ernährung bei Long COVID & ME/CFS

Grundlagen, Sicherheitsgrenzen und Praxisvorgehen bei postinfektiösen Multisystemerkrankungen.

Ärzt:innen

Ernährungsfachkräfte

Gesundheitscoaches

Heilpraktiker:innen

Ernährungsberatung bei Long COVID und ME/CFS folgt anderen Regeln als bei Diabetes oder Adipositas. Einkaufen, Kochen, Kauen und Verdauen werden durch die Post-Exertionelle Malaise zur Belastung, und auch das Beratungsgespräch selbst kann den Zustand verschlechtern. Ein fachlich einwandfreier Plan, der die verfügbare Energie übersteigt, schadet. Gleichzeitig geraten viele Betroffene in immer engere Restriktionen, oft auf Grundlage von Internettipps oder kommerziellen Tests.


Dieser Leitfaden folgt dem Grundsatz „Sichern vor Optimieren“. Er erklärt die Mechanismen, die für die Ernährung entscheidend sind: Dysautonomie, postprandiale Verschlechterung, Mastzellaktivierung und Motilitätsstörungen. Er zeigt, welche Maßnahmen tragen und wo die Sicherheitsgrenzen liegen. Er richtet sich an ärztlich Tätige und an Ernährungsfachkräfte und beschreibt, wie sich die Zuständigkeiten zwischen beiden sinnvoll aufteilen lassen.

Behandlungsteams

  • 26 Kapitel in drei Teilen: Grundlagen, Praxisfelder, Risiken und Umsetzung

  • Evidenzstufen A, B und C je Aussage, dazu eine sparsam vergebene Kennzeichnung „nicht empfohlen“

  • POTS, Flüssigkeit und Salz, Mahlzeitengestaltung als Kreislaufschutz, histaminarme Kost als befristetes Werkzeug

  • Mangelernährung erkennen und eskalieren, auch bei schwer und sehr schwer Betroffenen

  • Restriktionsspirale, Fasten, ketogene und carnivore Ernährung sowie kommerzielle Tests kritisch eingeordnet

  • Aufgabenteilung als Grundlage für eine eigene Kooperationsvereinbarung

Gut zu wissen

Der Leitfaden ist aus internistisch-kardiologischer Perspektive verfasst. Er ersetzt keine ernährungsmedizinische oder diätetische Fachqualifikation und keine individuelle Therapieentscheidung. Alle Größenordnungen sind Orientierungswerte, keine Verordnungen. Er ist für Fachkreise geschrieben und nicht zur Weitergabe an Patient:innen bestimmt.

FÜR IHRE PATIENT:INNEN

Das Workbook „Ernährung bei Long COVID & ME/CFS“ enthält fünf einfache Handgriffe, Hinweise für sehr schlechte Tage und Beobachtungsseiten, die Ihre Patient:innen zum nächsten Termin mitbringen können. Es kommt ohne Kalorienangaben, Verbotslisten und Wochenpläne aus.

Portrait Kristina Schultheiß grüner Kasack

Geschrieben von Dr. med. Kristina Schultheiß

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Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, M. Sc. Präventive und Funktionelle Medizin. In ihrer Praxis begleitet sie Menschen mit Long COVID und ME/CFS, auch bei Beschwerden rund um Essen, Verdauung und Kreislauf.

Fachkreis-Dokument · PDF · 66 Seiten · sofort nach dem Kauf verfügbar

Das Patientengespräch bei Long COVID & ME/CFS

Positive Psychologie für die Sprechstunde. Ein Gesprächsleitfaden, kein Therapieprotokoll.

Ärzt:innen

Psychotherapeut:innen

Gesundheitscoaches

Heilpraktiker:innen

Behandlungsteams

Viele Menschen mit Long COVID und ME/CFS haben erlebt, dass ihre Beschwerden psychisch eingeordnet wurden. Wer ihnen in dieser Lage unvermittelt mit „positivem Denken“ begegnet, wird schnell so verstanden, als liege es an ihrer Einstellung. Gleichzeitig brauchen Betroffene Unterstützung im Umgang mit Verlust, Unsicherheit und Kontrollverlust, oft unter knappen Zeitbedingungen in der Sprechstunde.


Dieser Leitfaden übersetzt Methoden der Positiven Psychologie in konkrete Gesprächssituationen. Dabei gilt immer dieselbe Reihenfolge: erst die körperliche Realität der Erkrankung anerkennen, dann psychologische Ressourcen als Ergänzung anbieten. Er enthält Gesprächstechniken, Formulierungshilfen und vier Methodenfelder. Außerdem zeigt er entlang des Vier-Phasen-Modells, wann welche Intervention passt und wann nicht.

  • 13 Kapitel mit Literaturverzeichnis, von den Grundlagen bis zur Integration in den Praxisalltag

  • Rapport und Gesprächstechnik, dazu Formulierungshilfen für schwierige Momente

  • Vier Methodenfelder: positive Emotionen, Ressourcenaktivierung, Zielarbeit, Akzeptanz und Reframing

  • Anwendungslogik: welche Intervention in welcher Phase passt

  • Grenzen und Kontraindikationen, klar abgegrenzt von Aktivierungsprogrammen

  • Kommunikation mit schwer Betroffenen, wenn Sprechen kaum möglich ist, dazu ein Exkurs zur Abrechnung

Gut zu wissen

Der Leitfaden behandelt das Gespräch, nicht die Erkrankung. Diagnostik, Medikation und das medizinische Vorgehen bleiben ärztliche Aufgabe. Für nicht-ärztliche Leser:innen erweitert er die Gesprächskompetenz, nicht den Kompetenzbereich. Er ist für Fachkreise geschrieben und nicht zur Weitergabe an Patient:innen bestimmt.

FÜR IHRE PATIENT:INNEN

Das Übungsbuch „Positive Psychologie bei Long COVID & ME/CFS“ enthält 17 kurze Übungen mit Angabe des Energieaufwands und einer Version im Liegen. Es eignet sich als gemeinsames Arbeitsmaterial zwischen den Terminen.

Portrait Kristina Schultheiß grüner Kasack

Geschrieben von Dr. med. Kristina Schultheiß


Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, M. Sc. Präventive und Funktionelle Medizin, zertifizierte Anwenderin der Positiven Psychologie (DACH-PP). Der Leitfaden geht auf ihre Abschlussarbeit zur Anwendung der Positiven Psychologie in der ambulanten Versorgung von Menschen mit Long COVID zurück.

Fachkreis-Dokument · PDF · 34 Seiten · sofort nach dem Kauf verfügbar

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